„Über den Zusammeng zwischen Gedanken und Gefühlen. #Spinoza 8“

In die­sem Bei­trag beschäf­ti­gen wir uns in der Rei­he „Hil­fe zur Selbst­hil­fe nach Spi­no­za“ mit sei­nem 6. Lehr­satz aus dem 5. Teil sei­ner „Ethik“ („Über die Macht der Erkennt­nis, oder die mensch­li­che Frei­heit“). Spi­no­za bezieht sich hier auf die grund­sätz­li­che Ein­sicht, dass alle Din­ge in einem Wir­kungs­zu­sam­men­hang ste­hen und nicht unab­hän­gig von­ein­an­der exis­tie­ren. Dies bezieht sich eben auch auf inne­re …

„Worauf läßt sich die unterschiedliche Intensität unserer Emotionen zurückführen? #Spinoza 7 Teil 2 Übung“

Zitat: „Mir, dem Spi­no­za und den Deut­schen. Hast du ihn gele­sen, den Spi­no­za? Versäum’s nicht. Es ist das Ein­zi­ge, das lohnt. Er ist nicht behag­lich. Aber was ist das für eine Ehre. Er ist ein Erd­be­ben. Wenn du ihn liest, siehst du die fes­ten Häu­ser wan­ken. Die Wege wer­den zu Abgrün­den. Jeder Schritt ein Schritt ins Unsi­che­re.“ ( Gott­hold Ephraim Les­sing …

„Worauf läßt sich die unterschiedliche Intensität unserer Emotionen zurückführen? #Spinoza 7 Teil 2“

Die Fra­ge, wovon die Stär­ke unse­rer Emo­tio­nen abhängt, beschäf­tigt uns jetzt wei­ter im zwei­ten Teil zum Fünf­ten Lehr­satz von Spinoza.

Fort­set­zung des Kapitels:

Über die Macht der Erkennt­nis, oder die mensch­li­che Frei­heit

Fünf­ter Lehrsatz

Der Affekt gegen ein Ding, das wir uns schlecht­hin vor­stel­len, also weder als not­wen­dig noch als mög­lich noch als zufäl­lig, ist, bei sonst glei­chen Umstän­den,

„Ab wann spricht man eigentlich von Aggression?“

Der Begriff „Aggres­si­on“ ist aus dem Latei­ni­schen her­ge­lei­tet, und zwar von dem Wort „aggre­di“, her­an­ge­hen an etwas, angrei­fen. Ich bevor­zu­ge die neu­tra­le Bedeu­tung „an eine Sache her­an­ge­hen“, weil es der bio­lo­gi­schen Funk­ti­on des Orga­nis­mus, sich in der Umwelt zu ori­en­tie­ren und sich durch­zu­set­zen am ehes­ten ent­spricht. Wir befin­den uns hier also auf einer ent­wick­lungs­ge­schicht­lich frü­hen Stu­fe, in der die grund­le­gen­den …

„Depression: Grundannahmen“

Wenn wir uns mit dem Phä­no­men „Depres­si­on“ beschäf­ti­gen, stel­len wir fest, dass sehr vie­le unter­schied­li­che Erklä­run­gen, Defi­ni­tio­nen und Betrach­tungs­wei­sen exis­tie­ren. Das liegt dar­an, dass die Exper­ten auf die­sem Gebiet immer aus der Sicht ihres eige­nen Fach­be­rei­ches vor­ge­hen: so wird ein Neu­ro­lo­ge eher die Hirn­struk­tu­ren und-vor­gän­ge her­an­zie­hen; ein Gene­ti­ker die gene­ti­schen Ein­flüs­se, ein Sozio­lo­ge die gesell­schaft­li­chen Hin­ter­grün­de etc. etc. Des­we­gen ist …

Der psychologische Gedanke