„Persönlichkeitsentwicklung: Achtsam sein in der Gegenwart – Übung #1“

Unse­re neue Bei­trags­se­rie beschäf­tigt sich mit der Her­aus­for­de­rung, sich selbst in sei­ner Per­sön­lich­keit wei­ter­zu­ent­wi­ckeln – und dies anhand von prak­ti­schen Übun­gen, die man selb­stän­dig durch­füh­ren und jeweils für ganz bestimm­te Zie­le ein­set­zen kann. Der Vor­teil liegt auf der Hand: man kann sich für die ein­zel­nen Übun­gen selbst die Zeit und den Raum aus­su­chen; man ist auf kei­nen exter­nen Coach, Bera­ter …

„Das Märchen vom „Bruder Stress“ und „Schwester Entspannung““

„Es war ein­mal ein jun­ger Mann, der ging in die Welt hin­aus, um gro­ße Aben­teu­er zu erle­ben. Er lechz­te danach, sei­ne Fähig­kei­ten unter Beweis zu stel­len – er woll­te es allen zei­gen und stolz auf sich sein! Da geschah es, dass er in eine wun­der­schö­ne Stadt kam, mit hohen Tür­men und Zin­nen. Auf denen waren Zei­chen ange­bracht, wie „DB“ oder …

„Zur Entstehung von Vorurteilen und Feindbildern Teil 1“

Feind­bil­der hat es in der His­to­rie schon immer gege­ben, sie sind auch gegen­wär­tig vor­zu­fin­den und wer­den das auch immer blei­ben – aller­dings ver­bun­den mit einem Wech­sel der Inhal­te. Die­ser Wech­sel der Inhal­te eines Feind­bil­des, bzw. die Fra­ge, wor­auf sich ein Feind­bild bezieht, oder die Fra­ge, wie­so ganz bestimm­te Adres­sen (Objek­te, Grup­pen) für die Ent­ste­hung von Feind­bil­dern „bevor­zugt“ her­an­ge­zo­gen wer­den, soll …

„Die Diktatur des Virus: Grenzen und Grenzbrüche“

Es gibt ein schö­nes For­schungs­er­geb­nis im Zusam­men­hang mit Krea­ti­vi­tät, Erfolg und Über­schrei­tung von Ver­kehrs­re­geln (lei­der habe ich die Quel­len­an­ga­be nicht mehr parat). Unter­sucht wur­de, inwie­weit das Über­schrei­ten von Regeln bei Taxi­fah­rern inner­halb eines gewis­sen Rah­mens zu einem Vor­sprung gegen­über den­je­ni­gen füh­ren kann, die sich immer strikt an die Regeln hal­ten. Wahr­schein­lich wür­den wir vom All­tags­ver­ständ­nis her auch sofort anneh­men, dass …

„Ekstase und Übung“

„Die Aus­schwei­fung führt zum Palast der Weis­heit“. Wil­liam Bla­ke. (orig.  The road of excess leads to the palace of wis­dom.)
„Übung macht den Meis­ter“. Deut­sches Sprich­wort.

Im Leben stellt sich immer wie­der die Fra­ge – und dies von uns selbst aus­ge­hend, oder von Außen an uns her­an­ge­tra­gen – wel­chen Prin­zi­pi­en für unse­re Lebens­füh­rung wir fol­gen wol­len. Mir ist natür­lich bewusst, …

„Corona, Begehrlichkeiten und Strafe“

Fol­gen der Pandemie

Die Coro­na-Kri­se hat umfas­sen­de Fol­gen für das kon­kre­te Mit­ein­an­der der Men­schen unter­ein­an­der und der Auf­recht­erhal­tung einer pro­spe­rie­ren­den Wirt­schaft. Aber auch inner­psy­chi­sche Fol­gen für den Ein­zel­nen und Aus­wir­kun­gen auf sei­ne psy­chi­sche Sta­bi­li­tät sind zu bekla­gen. Die­se Fol­gen der Pan­de­mie wer­den über­all wahr­ge­nom­men und auch dis­ku­tiert – so sind in der Stadt und in den U‑Bahnhöfen (ich kann es …

„Worauf läßt sich die unterschiedliche Intensität unserer Emotionen zurückführen? #Spinoza 7 Teil 2“

Die Fra­ge, wovon die Stär­ke unse­rer Emo­tio­nen abhängt, beschäf­tigt uns jetzt wei­ter im zwei­ten Teil zum Fünf­ten Lehr­satz von Spinoza.

Fort­set­zung des Kapitels:

Über die Macht der Erkennt­nis, oder die mensch­li­che Frei­heit

Fünf­ter Lehrsatz

Der Affekt gegen ein Ding, das wir uns schlecht­hin vor­stel­len, also weder als not­wen­dig noch als mög­lich noch als zufäl­lig, ist, bei sonst glei­chen Umstän­den,

„Der „Gläserne Patient“ im Gesundheitswesen“

Anfang der 80er Jah­re habe ich mit mei­ner psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Tätig­keit begon­nen. Schon damals (und erst recht damals) war die psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung Vor­ur­tei­len und nega­ti­ven Bewer­tun­gen aus­ge­setzt. Ich erin­ne­re mich, dass vor allem von beam­te­ten Pati­en­ten der Wunsch geäu­ßert wur­de, pri­vat zu bezah­len, um nicht mit ihren per­sön­li­chen Daten in irgend­ei­nem Sys­tem zu lan­den, das die­se Infor­ma­tio­nen zu eige­nen Zwe­cken wei­ter­ver­ar­bei­ten …

„Worauf läßt sich die unterschiedliche Intensität unserer Emotionen zurückführen? #Spinoza 7 Teil 1“

Wir beschäf­ti­gen uns mit der Fra­ge, wor­auf die Stär­ke von Emo­tio­nen zurück­zu­füh­ren ist und wel­che Kon­se­quen­zen dies für unser Ver­hal­ten hat.

Fort­set­zung des Kapitels:

Über die Macht der Erkennt­nis, oder die mensch­li­che Frei­heit

Fünf­ter Lehrsatz

Der Affekt gegen ein Ding, das wir uns schlecht­hin vor­stel­len, also weder als not­wen­dig noch als mög­lich noch als zufäl­lig, ist, bei sonst glei­chen Umstän­den,

„Über das Selbst #2“

Um den Begriff des „Selbst“ zu ver­ste­hen, kön­nen wir ihn auch von zusam­men­ge­setz­ten Begrif­fen, in denen das Wort „Selbst“ vor­kommt, abgrenzen:

Bei­spie­le sind:

1. Das „Selbst-Kon­zept“: Ein Kon­zept des eige­nen Selbst hat man, wenn man Ideen dar­über ent­wi­ckelt, wer man ist und wenn man wie­der­keh­ren­de Ver­hal­tens­wei­sen erwirbt, die zu einem selbst „pas­sen“ – oder

2. Das „Selbst-Ide­al“: Hier ent­wi­ckelt man Ideen dar­über, …

Der psychologische Gedanke