„Depression: Grundübung in der Vorstellung“

In Zusam­men­hang mit den Inhal­ten der ein­zel­nen Bei­trä­ge wer­den ab und an auch Übun­gen ange­bo­ten, die Sie in den Stand ver­set­zen sol­len, einer auf­kom­men­den oder bestehen­den Depres­si­on (oder auch all­ge­mein einer „schlech­ten Stim­mung“) selbst etwas Posi­ti­ves ent­ge­gen­zu­set­zen bzw. die­se bes­ser kon­trol­lie­ren zu kön­nen. Da die meis­ten Übun­gen in der Vor­stel­lung (men­ta­les Trai­ning) ablau­fen, bau­en sie auf fol­gen­der Grund­übung auf:

Neh­men Sie sich für unge­fähr 15 bis 20 Minu­ten Zeit. Sor­gen Sie dafür, dass Sie nicht gestört wer­den. Neh­men Sie dann im sit­zen Platz (bit­te nicht hin­le­gen), neh­men Sie eine auf­rech­te und ent­spann­te Hal­tung ein, so wie es für Sie am bequems­ten ist. Schlie­ßen Sie dann die Augen – falls Ihnen das unan­ge­nehm ist, kön­nen Sie die Augen auch geöff­net hal­ten – und begin­nen Sie, durch die Nase tief ein­zu­at­men. Legen Sie dabei eine Hand auf Ihren unte­ren Bauch (Solar­ple­xus) und spü­ren Sie, wie sich beim Ein­at­men die Bauch­de­cke deut­lich hebt. Dann atmen Sie lang­sam durch den leicht geöff­ne­ten Mund wie­der aus. Dies wie­der­ho­len Sie wäh­rend der gesam­ten Übung. Ver­su­chen Sie sich wäh­rend des Atmens auf die­sen zu kon­zen­trie­ren, indem Sie ihm gleich­sam durch den Kör­per folgen.

Eine Erwei­te­rung die­ses Vor­gan­ges ist, wenn Sie sich vor­stel­len, dass Ihr Atem durch die Brust in den Bauch strömt, um dann vom unte­ren Rücken aus über den gan­zen Rücken bis in den Nacken fließt, um dann über den Schä­del aus der mitt­le­ren Stirn („das 3. Auge“) und den Mund wie­der aus­zu­tre­ten (für Fortgeschrittene).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Der psychologische Gedanke