„6 wirkungsvolle Übungen gegen Depression“

Übungen gegen Depression

Übun­gen gegen Depres­si­on kön­nen die­se psy­chi­sche Erkran­kung lin­dern und vor­beu­gen. Die Depres­si­on ist eine psy­chi­sche Erkran­kung, die vie­le Men­schen betrifft und schwer­wie­gen­de Aus­wir­kun­gen auf das Leben haben kann. Sie beein­flusst das Den­ken, die Emo­tio­nen und das Ver­hal­ten eines Men­schen. Aber es gibt Mög­lich­kei­ten, Depres­sio­nen zu bekämp­fen und Sym­pto­me zu lin­dern. In die­sem Blog-Bei­trag wer­de ich eini­ge Übun­gen gegen Depres­si­on vor­stel­len, die jeder aus­pro­bie­ren kann.

1. Übungen gegen Depression: Achtsamkeitsmeditation

Acht­sam­keits­me­di­ta­ti­on ist eine Tech­nik, die dar­auf abzielt, Acht­sam­keit und Kon­zen­tra­ti­on zu för­dern, um nega­ti­ve Gedan­ken und Emo­tio­nen zu beru­hi­gen. Indem man sich auf den Atem und die Emp­fin­dun­gen im Kör­per kon­zen­triert, kann man den Geist von nega­ti­ven Gedan­ken befrei­en und eine ruhi­ge und kla­re Geis­tes­hal­tung erreichen.

2. Übungen gegen Depression: Bewegung und körperliche Aktivität

Bewe­gung und kör­per­li­che Akti­vi­tät kön­nen hel­fen, Endor­phi­ne frei­zu­set­zen, die eine posi­ti­ve Wir­kung auf die Stim­mung haben. Regel­mä­ßi­ge kör­per­li­che Akti­vi­tät kann auch dazu bei­tra­gen, den Schlaf zu ver­bes­sern und Stress abzu­bau­en. Es muss nicht immer inten­si­ves Trai­ning sein, auch ein Spa­zier­gang an der fri­schen Luft kann Wun­der wirken.

3. Übungen gegen Depression: Kreatives Schreiben

Krea­ti­ves Schrei­ben kann hel­fen, nega­ti­ve Gedan­ken zu ver­ar­bei­ten und Emo­tio­nen zu ver­ar­bei­ten. Indem man sei­ne Gedan­ken und Gefüh­le auf­schreibt, kann man sie aus dem Kopf bekom­men und sich auf das Posi­ti­ve kon­zen­trie­ren. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, krea­ti­ves Schrei­ben zu prak­ti­zie­ren, wie zum Bei­spiel das Ver­fas­sen eines Tage­buchs, das Schrei­ben von Gedich­ten oder das Ver­fas­sen von Geschichten.

4. Übungen gegen Depression: Soziale Interaktionen

Sozia­le Inter­ak­tio­nen kön­nen hel­fen, Gefüh­le der Iso­la­ti­on und Ein­sam­keit zu über­win­den. Durch den Aus­tausch mit ande­ren Men­schen kann man posi­ti­ve Ener­gie tan­ken und neue Per­spek­ti­ven auf die Din­ge gewin­nen. Dies kann auch dazu bei­tra­gen, die Selbst­wahr­neh­mung zu ver­bes­sern und das Selbst­ver­trau­en zu stärken.

5. Übungen gegen Depression: Yoga und Entspannungstechniken

Yoga und Ent­span­nungs­tech­ni­ken kön­nen hel­fen, den Geist zu beru­hi­gen und Stress abzu­bau­en. Yoga-Posen und Atem­übun­gen kön­nen dabei hel­fen, eine posi­ti­ve Geis­tes­hal­tung zu för­dern und das Wohl­be­fin­den zu ver­bes­sern. Ent­span­nungs­tech­ni­ken wie pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung oder Auto­ge­nes Trai­ning kön­nen eben­falls dazu bei­tra­gen, den Kör­per zu ent­span­nen und nega­ti­ve Gedan­ken zu lindern.

6. Unsere Grundübung gegen Depression

In Zusam­men­hang mit den Inhal­ten unse­rer ein­zel­nen Blog-Bei­trä­ge wer­den ab und an auch Übun­gen ange­bo­ten, die Sie in den Stand ver­set­zen sol­len, einer auf­kom­men­den oder bestehen­den Depres­si­on (oder auch all­ge­mein einer „schlech­ten Stim­mung“) selbst etwas Posi­ti­ves ent­ge­gen­zu­set­zen bzw. die­se bes­ser kon­trol­lie­ren zu kön­nen. Da die meis­ten Übun­gen in der Vor­stel­lung (men­ta­les Trai­ning) ablau­fen, bau­en sie auf fol­gen­der Grund­übung auf:

Neh­men Sie sich für unge­fähr 15 bis 20 Minu­ten Zeit. Sor­gen Sie dafür, dass Sie nicht gestört wer­den. Neh­men Sie dann im sit­zen Platz (bit­te nicht hin­le­gen), neh­men Sie eine auf­rech­te und ent­spann­te Hal­tung ein, so wie es für Sie am bequems­ten ist. Schlie­ßen Sie dann die Augen – falls Ihnen das unan­ge­nehm ist, kön­nen Sie die Augen auch geöff­net hal­ten – und begin­nen Sie, durch die Nase tief ein­zu­at­men. Legen Sie dabei eine Hand auf Ihren unte­ren Bauch (Solar­ple­xus) und spü­ren Sie, wie sich beim Ein­at­men die Bauch­de­cke deut­lich hebt. Dann atmen Sie lang­sam durch den leicht geöff­ne­ten Mund wie­der aus. Dies wie­der­ho­len Sie wäh­rend der gesam­ten Übung. Ver­su­chen Sie sich wäh­rend des Atmens auf die­sen zu kon­zen­trie­ren, indem Sie ihm gleich­sam durch den Kör­per folgen.

Eine Erwei­te­rung die­ses Vor­gan­ges ist, wenn Sie sich vor­stel­len, dass Ihr Atem durch die Brust in den Bauch strömt, um dann vom unte­ren Rücken aus über den gan­zen Rücken bis in den Nacken fließt, um dann über den Schä­del aus der mitt­le­ren Stirn („das 3. Auge“) und den Mund wie­der aus­zu­tre­ten (für Fortgeschrittene).

Abschlie­ßend lässt sich sagen, dass es vie­le Mög­lich­kei­ten gibt, um Depres­sio­nen zu bekämp­fen und Sym­pto­me zu lin­dern. Jeder soll­te dabei die Übun­gen aus­wäh­len, die am bes­ten zu ihm pas­sen und die ihm am meis­ten hel­fen. Wich­tig ist es, sich nicht zu scheu­en, pro­fes­sio­nel­le Hil­fe in Anspruch zu neh­men, wenn die Sym­pto­me zu schwer­wie­gend sind. Gemein­sam kön­nen wir Depres­sio­nen bekämp­fen und ein gesun­des Leben führen.

Lesen Sie hier mehr zum The­ma „4 Schrit­te Lern­pro­gramm gegen Depression“

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