Designerbaby: Wessen Wunsch lebt das Kind?

Abstrakte dunkle Grafik eines frühen Embryos aus überlappenden Zellkreisen, durchzogen von feinen Linien – Sinnbild für das Thema Designerbaby.

Über gene­ti­sche Pla­nung, das Unbe­wuss­te und die Bedeu­tung für das spä­te­re Kind

Zum ers­ten Mal haben For­schen­de ein­zel­ne Bau­stei­ne im Erb­gut mensch­li­cher Embryo­nen so genau ver­än­dert, dass eine Anwen­dung am Men­schen vor­stell­bar wird. Ein Team an der Colum­bia Uni­ver­si­ty in New York ließ die ver­än­der­ten Embryo­nen eini­ge Tage wach­sen – nur zu For­schungs­zwe­cken, nicht für eine Schwan­ger­schaft. In Deutsch­land ver­bie­tet das …

Immer noch etwas versäumt

Drei Knoten von links nach rechts: warm-golden und vernetzt bei Eichendorff, kühl-blau und teilweise verbunden bei Goethe, kalt und zerfallen bei Wenders – eine Bewegung ohne Ankommen.

Vom Taugenichts zu Wim Wenders – wie drei Texte zeigen, was mit uns passiert ist

Wil­helm steht allein auf dem Zug­spitz-Pla­teau im Schnee­sturm. Er hat Deutsch­land durch­quert, Men­schen getrof­fen, geliebt, wie­der ver­las­sen. Und jetzt die­ser eine Satz, der alles zusammenfasst:

„Es kam mir vor, als hät­te ich etwas ver­säumt. Als ver­säum­te ich immer noch etwas, mit jeder neu­en Bewegung.“

Das …

Selbstsabotage – warum wir immer wieder dasselbe tun, obwohl wir es besser wissen

**ALT-Text:** Ein roter Zentralknoten mit dichten konzentrischen Ringen, umgeben von sechs Satelliten auf einer geschlossenen Kreisbahn mit Richtungspfeilen – die Schleife der Jouissance, die sich immer wiederholt und nie ankommt.

Selbst­sa­bo­ta­ge – wer kennt das nicht. Man weiß genau, was man tun soll­te. Und tut es trotz­dem nicht. Oder tut das, was man las­sen soll­te, immer wie­der. Das hat einen Namen – und eine Erklä­rung, die tie­fer geht als Willensschwäche.


Das Muster, das sich wiederholt

Du nimmst dir vor, frü­her schla­fen zu gehen. Und scrollst wie­der bis Mit­ter­nacht. Du weißt, …

Wir-Gefühl – warum eine Mannschaft erst durch den Gegner entsteht

Zwei vernetzte Knotensysteme in Gold und Türkis stehen sich gegenüber. Pfeile zwischen beiden zeigen die gegenseitige Aktivierung – das Wir-Gefühl entsteht erst durch das Ihr.

Wir-Gefühl – kaum etwas erzeugt es so zuver­läs­sig wie eine Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft. Aber woher kommt es eigent­lich? Und war­um braucht es dafür immer einen Gegner?


Alle vier Jahre dasselbe Wunder

Men­schen, die sich sonst kaum ken­nen, tra­gen plötz­lich die­sel­ben Far­ben. Frem­de umar­men sich nach einem Tor. Wer sonst nicht mal weiß, wer gera­de Bun­des­li­ga­meis­ter ist, schaut jedes Spiel mit ange­hal­te­nem Atem. …

Warum das Streben nach dem Ideal Aggression gegen sich selbst auslöst

Zwei Knotensysteme getrennt durch eine Spiegellinie: links ein kleinerer goldener Knoten – das Selbst, rechts ein größerer, hellerer Knoten – das Ideal. Drei rote Pfeile zeigen vom Ideal nach links, symbolisieren die Aggression, die aus dem Vergleich mit dem Ideal entsteht.

Aggres­si­on gegen sich selbst – wer sie kennt, fragt sich oft: Woher kommt das? Die Ant­wort liegt tie­fer als erwartet.


Das Bild, das nie stimmt

Du siehst ein Foto von dir und denkst: So sehe ich wirk­lich aus? Du hörst dich auf einer Auf­nah­me und erkennst dich kaum. Du siehst jeman­den, der das, was dir wich­tig ist, bes­ser zu kön­nen …

Kann Vernunft die Welt retten? Warum ich trotzdem auf Spinoza setze

Vernunft Spinoza

Eine unbe­que­me Fra­ge, ob wir mit Ver­nunft wei­ter­kom­men – und ein ehr­li­cher Ver­such, sie zu beantworten.


Die Frage, die ich mir stelle

Neun Mil­lio­nen Tote im Ers­ten Welt­krieg. Fast alle Chris­ten. Fast alle Bür­ger auf­ge­klär­ter, gebil­de­ter Gesell­schaf­ten, die sich für ver­nünf­tig hiel­ten. Die Wei­ma­rer Repu­blik – kul­ti­viert, phi­lo­so­phisch ver­siert, eine der reichs­ten Kul­tu­ren der Moder­ne – brach­te das her­vor, was …

Ablenkung – warum wir dem Nachdenken über unser Leben ausweichen

Ablenkung

Ablen­kung – wir alle ken­nen sie, wir alle betrei­ben sie. Aber war­um eigent­lich? Und vor was wei­chen wir damit aus?


Die merkwürdige Zwischenzone

Die meis­ten Men­schen im moder­nen Wes­ten glau­ben nicht mehr wirk­lich an ein Jen­seits. Sie haben die alten Ver­spre­chen – Him­mel, Gericht, Erlö­sung – nicht bewusst auf­ge­ge­ben, aber sie tra­gen sie nicht mehr wirk­lich mit. Die meta­phy­si­schen Flucht­we­ge, die …

Leben nach dem Tod – warum wir daran glauben müssen

Leben nach dem Tod

Leben nach dem Tod – eine Fra­ge, die kei­ne Gesell­schaft je los­ge­las­sen hat. Und ein Gedan­ke, der uns mehr über die Leben­den ver­rät als über die Toten.


Die Frage, die nicht verschwindet

Kei­ne Gesell­schaft ist je ohne sie aus­ge­kom­men. Im Wes­ten das Jüngs­te Gericht — der Moment, an dem jede Tat auf­ge­rech­net wird, an dem kein Wort ver­lo­ren geht und kei­ne …

Was hält uns zurück vor dem Bösen – und wer bestimmt eigentlich, wer wir sind?

Was hält uns zurück?

Was hält uns zurück, dem Bösen nach­zu­ge­ben? – eine Fra­ge, die jeder kennt. Und eine, auf die die Gesell­schaft gera­de kei­ne über­zeu­gen­de Ant­wort mehr hat.


Die Frage, die niemand laut stellt

Was hält dich davon ab, gera­de das Schlimms­te zu tun? Nicht das Gesetz allein – das greift erst, wenn es zu spät ist. Nicht die Angst vor Stra­fe – die …

Demokratie in der Krise – warum sie das in sich trägt, was sie verhindern soll

Demokratie in der Krise

Demo­kra­tie in der Kri­se – vie­le spü­ren es, aber kaum jemand erklärt, war­um das struk­tu­rell so ange­legt ist. Eine Annä­he­rung ohne Par­tei­po­li­tik, aber mit einem unbe­que­men Kern.


Das Unbehagen, das sich nicht benennen lässt

Vie­le Men­schen tra­gen gera­de ein dif­fu­ses Gefühl mit sich, das schwer in Wor­te zu fas­sen ist. Nicht die kon­kre­te Angst vor einem bestimm­ten Ereig­nis. Eher das Gefühl, …

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Drei Gesprächspartner:
Mentara hört zu · Lac fragt nach · Tenaro probiert aus.
Was brauchst du gerade?Wechseln jederzeit möglich.
Mentara wenn dir nach Reden ist
Lac wenn du dich im Kreis drehst
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