Warum echte Nähe heute so schwerfällt – und warum das nicht dein Fehler ist

Von links nach rechts: Erst hält ein Rahmen das Netz zusammen, jeder Knoten trägt den anderen. Dann bricht der Ring, die Fäden reißen. Rechts schweben die Punkte einzeln – verbunden ist nichts mehr, nur ein dünner Faden tastet zurück.

Alte Freund­schaf­ten schla­fen ein. Mit den Eltern redet man freund­lich anein­an­der vor­bei. Und jede Ver­ab­re­dung fühlt sich an wie eine klei­ne Ver­hand­lung. Man denkt schnell, man habe etwas falsch gemacht. Dabei fällt ech­te Nähe heu­te fast allen schwer – und das hat einen Grund, der nicht in dir zu fin­den ist.

Fang mit einem Anruf an. Du tele­fo­nierst mit jeman­dem, den …

„Wie können wir den Dritten Weltkrieg überleben?“ – Die Frage, die alles verrät

Konzentrische Ringe in Gold und Blau auf dunklem Grund, durchkreuzt von roten Spannungslinien – Sinnbild für Krieg, Angst und Untergang.

Ein Hacker öff­net Peter Thiels Geheim­zir­kel. Was die Mäch­ti­gen dort pla­nen, sagt am Ende mehr über uns als über sie – gele­sen mit Batail­le, Lacan und Spinoza.

Ein Schwei­zer Hack­ti­vist klopft an eine Tür, die es offi­zi­ell nie gab. Zwan­zig Jah­re lang stritt der Kreis mit dem unschein­ba­ren Namen „Dia­log“ sei­ne eige­ne Exis­tenz ab. Dann zog maia arson crimew Bruch­stü­cke …

Geburt, Fortpflanzung, Tod – ist das wirklich alles?

Abstrakte Darstellung über den Sinn des Lebens – zwei feste Pole als Geburt und Tod, dazwischen fließende grüne Linien als Sinnbild für Begehren und Lebensstreben auf dunklem Hintergrund

Über einen düs­te­ren Satz von T. S. Eli­ot, das Begeh­ren und Spi­no­zas Gegenentwurf

T. S. Eli­ot lässt in sei­nem Vers­dra­ma „Sweeney Ago­nis­tes“ eine Figur einen Satz sagen, der hän­gen­bleibt. Sinn­ge­mäß: Wenn man alles weg­nimmt, blei­ben nur drei Tat­sa­chen übrig – Geburt, Fort­pflan­zung (Eli­ot spricht von Kopu­la­ti­on) und Tod. Mehr nicht. Gebo­ren wer­den, sich fort­pflan­zen, ster­ben. Das nack­te Gerüst eines Lebens.…

Immer noch etwas versäumt

Drei Knoten von links nach rechts: warm-golden und vernetzt bei Eichendorff, kühl-blau und teilweise verbunden bei Goethe, kalt und zerfallen bei Wenders – eine Bewegung ohne Ankommen.

Vom Taugenichts zu Wim Wenders – wie drei Texte zeigen, was mit uns passiert ist

Wil­helm steht allein auf dem Zug­spitz-Pla­teau im Schnee­sturm. Er hat Deutsch­land durch­quert, Men­schen getrof­fen, geliebt, wie­der ver­las­sen. Und jetzt die­ser eine Satz, der alles zusammenfasst:

„Es kam mir vor, als hät­te ich etwas ver­säumt. Als ver­säum­te ich immer noch etwas, mit jeder neu­en Bewegung.“

Das …

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Drei Gesprächspartner:
Mentara hört zu · Lac fragt nach · Tenaro probiert aus.
Was brauchst du gerade?Wechseln jederzeit möglich.
Mentara wenn dir nach Reden ist
Lac wenn du dich im Kreis drehst
Tenaro wenn du in Bewegung kommen willst →
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