Warum Frauen mehr teilen und ihr Abendessen ins Netz stellen

Kleiner goldener Knoten links – der Alltag, das Greifbare. Größerer violetter Knoten rechts – das Unsagbare dahinter. Verbunden durch eine gestrichelte Linie: der Spalt zwischen dem, was gezeigt wird, und dem, was gemeint ist.

Ein Foto von Erb­sen und Fer­tig­nu­deln. Dar­un­ter der Satz: „26 Jah­re Alters­un­ter­schied und ich bin mit sei­nem Kind schwan­ger.“ 4,4 Mil­lio­nen Nut­ze­rin­nen. Das männ­li­che Pen­dant: 42.000. Was erklärt die­sen Unterschied?


Essen und das Unsagbare

Auf Red­dit gibt es ein Forum namens Girl­din­ner­dia­ries. Das Prin­zip ist ein­fach: Frau­en foto­gra­fie­ren ihr Abend­essen — oft karg, schnell zusam­men­ge­stellt, manch­mal absurd — und schrei­ben …

Selbstsabotage – warum wir immer wieder dasselbe tun, obwohl wir es besser wissen

**ALT-Text:** Ein roter Zentralknoten mit dichten konzentrischen Ringen, umgeben von sechs Satelliten auf einer geschlossenen Kreisbahn mit Richtungspfeilen – die Schleife der Jouissance, die sich immer wiederholt und nie ankommt.

Selbst­sa­bo­ta­ge – wer kennt das nicht. Man weiß genau, was man tun soll­te. Und tut es trotz­dem nicht. Oder tut das, was man las­sen soll­te, immer wie­der. Das hat einen Namen – und eine Erklä­rung, die tie­fer geht als Willensschwäche.


Das Muster, das sich wiederholt

Du nimmst dir vor, frü­her schla­fen zu gehen. Und scrollst wie­der bis Mit­ter­nacht. Du weißt, …

Wir-Gefühl – warum eine Mannschaft erst durch den Gegner entsteht

Zwei vernetzte Knotensysteme in Gold und Türkis stehen sich gegenüber. Pfeile zwischen beiden zeigen die gegenseitige Aktivierung – das Wir-Gefühl entsteht erst durch das Ihr.

Wir-Gefühl – kaum etwas erzeugt es so zuver­läs­sig wie eine Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft. Aber woher kommt es eigent­lich? Und war­um braucht es dafür immer einen Gegner?


Alle vier Jahre dasselbe Wunder

Men­schen, die sich sonst kaum ken­nen, tra­gen plötz­lich die­sel­ben Far­ben. Frem­de umar­men sich nach einem Tor. Wer sonst nicht mal weiß, wer gera­de Bun­des­li­ga­meis­ter ist, schaut jedes Spiel mit ange­hal­te­nem Atem. …

Warum das Streben nach dem Ideal Aggression gegen sich selbst auslöst

Zwei Knotensysteme getrennt durch eine Spiegellinie: links ein kleinerer goldener Knoten – das Selbst, rechts ein größerer, hellerer Knoten – das Ideal. Drei rote Pfeile zeigen vom Ideal nach links, symbolisieren die Aggression, die aus dem Vergleich mit dem Ideal entsteht.

Aggres­si­on gegen sich selbst – wer sie kennt, fragt sich oft: Woher kommt das? Die Ant­wort liegt tie­fer als erwartet.


Das Bild, das nie stimmt

Du siehst ein Foto von dir und denkst: So sehe ich wirk­lich aus? Du hörst dich auf einer Auf­nah­me und erkennst dich kaum. Du siehst jeman­den, der das, was dir wich­tig ist, bes­ser zu kön­nen …

Woher kommt dein Selbstbild — und warum stimmt es nie ganz?

Selbstbild

Was Jac­ques Lacan über die Ent­ste­hung des Selbst­bil­des her­aus­ge­fun­den hat – und was das im All­tag bedeutet


Das Bild, das du für dich selbst hältst

Du kennst dich. Du weißt, wie du bist, was du kannst, was dir wich­tig ist, wie du auf ande­re wirkst. Du hast ein Bild von dir – und du lebst mit die­sem Bild, als wäre …

Überzeugungen ändern

Überzeugungen ändern

War­um Ent­täu­schung allein nicht reicht – und was wirk­lich hilft, wenn jemand ein extre­mes Welt­bild hin­ter sich las­sen will


Eine Frage, die viele beschäftigt

Wie kommt jemand dazu, eine rechts­ra­di­ka­le Par­tei zu wäh­len? Und noch wich­ti­ger: Wie hört er wie­der damit auf?

Die gän­gi­ge Ant­wort lau­tet: durch schlech­te Erfah­run­gen. Die Par­tei ent­täuscht. Die Ver­spre­chen wer­den nicht gehal­ten. Die Lösung, die so über­zeu­gend …

Gedankenkreisen – Gedanken, die wir nicht loswerden

Gedanken die wir nicht loswerden

Über die Macht der Erkennt­nis, oder die mensch­li­che Frei­heit · Zwölf­ter Lehrsatz


Ein Gedanke, der sich nicht löst

Du kennst viel­leicht das, was man Gedan­ken­krei­sen nennt: Ein bestimm­ter Gedan­ke taucht immer wie­der auf. Eine Sor­ge, ein Vor­wurf, eine alte Ver­let­zung, ein Kon­flikt, der noch nicht abge­schlos­sen ist. Er kommt zurück, wenn du auf­wachst, wenn du spa­zie­ren gehst, wenn du eigent­lich an …

Das erinnernde und das erlebende Selbst

Erinnerndes und Erlebendes Selbst

Was ist mit erin­nen­dem und erle­ben­den Selbst gemeint? Du erin­nerst dich an einen Urlaub als schön – aber wenn du ehr­lich bist, warst du die meis­te Zeit gestresst. Du erin­nerst dich an ein Gespräch als ange­nehm – aber im Moment hat es dich erschöpft. Und umge­kehrt: Du weißt, dass du gera­de etwas Schö­nes erlebst – aber die Erin­ne­rung dar­an wird …

Schöpferische Indifferenz – der kreative Nullpunkt

Schöpferische Indifferenz

Schöp­fe­ri­sche Infdif­fe­renz ist die posi­ti­ve Kehr­sei­te der Unent­schlos­sen­heit. Sie kann uns zum krea­ti­ven Null­pnkt brin­gen. Denn oft weißt du noch nicht, was du willst. Noch nicht, wohin. Noch nicht, wie. In einer Welt, die Ent­schie­den­heit belohnt und Zögern bestraft, klingt das wie ein Defi­zit. Dabei kann es genau das Gegen­teil sein: ein Schwe­be­zu­stand im Lebendigen.

Unentschlossenheit hat einen schlechten Ruf

Angst und Panik

Angst Panik

Dein Herz rast. Die Brust wird eng. Du weißt nicht war­um – und genau das macht es schlim­mer. Angst ist der ältes­te Beglei­ter des Men­schen. Doch war­um fühlt er sich manch­mal an wie ein Feind, der von innen kommt?

Angst ist keine Schwäche

Wenn Angst dich über­kommt, ist das ers­te, was vie­le den­ken: Ich bin schwach. Ich über­trei­be. Ich soll­te das

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