Werden wir immer narzisstischer? Was Popsongs verraten

Dunkles Sternenfeld, ein hell glühender Mittelknoten, auf den dünne Linien von kleineren Knoten zulaufen, umgeben von einem zerfallenden Ring – Sinnbild für das laute Ich und das verschwundene Wir.

Eine Stu­die zählt die Wör­ter in den Tex­ten der erfolg­reichs­ten Pop­songs aus fünf­zig Jah­ren und zieht dar­aus ein Urteil über die Kul­tur: Das „ich“ tritt immer häu­fi­ger auf, das „wir“ immer sel­te­ner, also wer­de die Gesell­schaft zuse­hends nar­ziss­ti­scher und selbst­be­zo­ge­ner. Die Süd­deut­sche Zei­tung fasst es in drei Wör­ter: „Ich, ich, ich“. Das klingt sofort plau­si­bel – und genau des­halb lohnt …

Das Unheimliche am neuen Stones-Video „In the Stars“

Zwei fast identische Knotensysteme: links der gedämpfte, gealterte Original-Knoten, rechts sein hellerer, schärferer Doppelgänger. Eine flackernde, leicht verzerrte Linie verbindet beide – das Vertraute, das fremd zurückkehrt.

Mick Jag­ger ist 82. Im neu­en Video zu „In the Stars“ ist er Anfang zwan­zig. Das fühlt sich nicht ein­fach nach Nost­al­gie an. Es fühlt sich selt­sam an. Und genau die­ses Gefühl hat einen Namen – schon seit über hun­dert Jah­ren. Freud nann­te es 1919 das Unheim­li­che: das Ver­trau­te, das ver­drängt wie­der­kehrt und gera­de dar­um beun­ru­higt. Wir sehen die jun­gen

Woher kommt dein Selbstbild — und warum stimmt es nie ganz?

Selbstbild

Was Jac­ques Lacan über die Ent­ste­hung des Selbst­bil­des her­aus­ge­fun­den hat – und was das im All­tag bedeutet


Das Bild, das du für dich selbst hältst

Du kennst dich. Du weißt, wie du bist, was du kannst, was dir wich­tig ist, wie du auf ande­re wirkst. Du hast ein Bild von dir – und du lebst mit die­sem Bild, als wäre …

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