KI-Täuschung: Was sich prüfen lässt und wie du Meldungen darüber einordnest

Dunkelblaues Diagramm: in der Mitte eine gedämpft violette, undurchsichtige Kugel, umgeben von einem kräftigen türkisen Ring mit drei Toren. Viele dünne blaue Linien führen von außen auf den Ring zu, eine goldene Sonde von oben bricht vor der Kugel ab, rostrote Punkte liegen ohne Rahmen verstreut, vier helle Beobachterpunkte stehen an den Ecken.

Über Schlag­zei­len, die Maschi­nen Absich­ten andich­ten, und die Fra­ge, was sich wirk­lich prü­fen lässt


Wenn die KI ihre Ehrlichkeit selbst beteuert

Du liest die Schlag­zei­le: KI-Model­le täu­schen. Sie umge­hen Anwei­sun­gen und ver­wi­schen ihre Spu­ren. Dann liegt es nahe, das Sys­tem selbst zu fra­gen, ob es ehr­lich ist. Du bekommst eine beru­hi­gen­de Ant­wort. Nur hilft sie dir nicht wei­ter, wenn die Schlag­zei­le …

KI-Chatbot für psychische Gesundheit: die Gefälligkeitsfalle

Links ein geschlossener Sternenkreis, der sich selbst bestätigt – rechts derselbe Kern geöffnet, mit einer türkisen Frage, die nach außen führt

Ver­ste­hen statt lösen · Eine klei­ne Rei­he in drei Tei­len · Teil 2

Im ers­ten Teil ging es dar­um, was einen guten Gesprächs­part­ner aus­macht: dass er fragt, statt zu raten, und eine offe­ne Stel­le offen lässt, statt sie sofort zu fül­len. Am Ende blieb eine Fra­ge ste­hen – ob eine Maschi­ne das kann. Die meis­ten kön­nen es nicht, und das hat

…

Das Versprechen des totalen Überflusses – Elon Musk über die KI im Jahr 2036

Abstraktes Diagramm auf dunkelblauem Hintergrund: ein strahlendes goldenes Zentrum sendet Pfeile nach außen zu passiven, isolierten blauen Punkten — das Versprechen des Überflusses ohne Verbindung. Ein einzelner grüner Punkt unten rechts bewegt sich in eigener Richtung — der spinozistische Gegenentwurf.

Über ein Ver­spre­chen, das die fal­sche Fra­ge beantwortet


Das Versprechen

Im Juli 2026 gab Elon Musk dem Eco­no­mist ein Inter­view, das eini­ge Auf­merk­sam­keit erregt hat. Sei­ne Kern­the­se: Bis 2036 wer­den KI und Robo­ter so vie­le Güter und Dienst­leis­tun­gen pro­du­zie­ren, dass kein Mensch mehr alles kon­su­mie­ren könn­te, was ver­füg­bar wäre. Geld wür­de dann kei­ne Rol­le mehr spie­len. Wenn Nah­rung, Woh­nen, Mobi­li­tät …

Die Angst vor der KI. Wer löscht hier eigentlich wen aus?

Viele kleine menschliche Punkte (verstreut links), die alle gestrichelte Pfeile auf ein einziges großes, kaltes Zentrum richten — die KI als Großer Anderer. Die Punkte sind nicht untereinander verbunden, sondern ausschließlich auf das Zentrum ausgerichtet — das ist die Grammatik des passiven Affekts, die der Text beschreibt. Unten links ein einzelner Punkt in Amber, dessen Pfeil in die andere Richtung zeigt — der Spinoza-Moment der Erkenntnis.

Im Zusam­men­hang mit der Angst vor der KI wer­dem immer wie­der Schre­ckens­sze­na­ri­en in die Welt gesetzt. Aber wer wird hier eigent­lich adressiert?


Ein Satz, der etwas versteckt

„In den nächs­ten Jah­ren könn­te eine KI die gesam­te Mensch­heit aus­lö­schen.“ Sol­che Inhal­te wer­den inzwi­schen nicht mehr nur in Sci­ence-Fic­tion Fil­men ver­brei­tet. Sie ste­hen in Zei­tungs­in­ter­views, in Anhö­run­gen vor Par­la­men­ten, in offe­nen …

Das Unheimliche am neuen Stones-Video „In the Stars“

Zwei fast identische Knotensysteme: links der gedämpfte, gealterte Original-Knoten, rechts sein hellerer, schärferer Doppelgänger. Eine flackernde, leicht verzerrte Linie verbindet beide – das Vertraute, das fremd zurückkehrt.

Mick Jag­ger ist 82. Im neu­en Video zu „In the Stars“ ist er Anfang zwan­zig. Das fühlt sich nicht ein­fach nach Nost­al­gie an. Es fühlt sich selt­sam an. Und genau die­ses Gefühl hat einen Namen – schon seit über hun­dert Jah­ren. Freud nann­te es 1919 das Unheim­li­che: das Ver­trau­te, das ver­drängt wie­der­kehrt und gera­de dar­um beun­ru­higt. Wir sehen die jun­gen …

KI und Selbstwert – warum sie einen so besonderen Druck auf uns ausübt

Angst vor der KI

Die Angst vor KI, die kei­nen Namen hat und unse­ren Selbst­wert beeinflusst


Das Paradox

Die Soft­ware erle­digt in drei Sekun­den, wofür du frü­her eine Stun­de gebraucht hät­test. Die Zusam­men­fas­sung ist fer­tig, bevor du den ers­ten Satz tip­pen konn­test. Das Kon­zept steht, der Ent­wurf ist da, die Recher­che ist abgeschlossen.

Und trotz­dem fühlst du dich am Abend nicht ent­las­tet. Eher das …

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