Die Angst vor der KI. Wer löscht hier eigentlich wen aus?

Viele kleine menschliche Punkte (verstreut links), die alle gestrichelte Pfeile auf ein einziges großes, kaltes Zentrum richten — die KI als Großer Anderer. Die Punkte sind nicht untereinander verbunden, sondern ausschließlich auf das Zentrum ausgerichtet — das ist die Grammatik des passiven Affekts, die der Text beschreibt. Unten links ein einzelner Punkt in Amber, dessen Pfeil in die andere Richtung zeigt — der Spinoza-Moment der Erkenntnis.

Im Zusam­men­hang mit der Angst vor der KI wer­dem immer wie­der Schre­ckens­sze­na­ri­en in die Welt gesetzt. Aber wer wird hier eigent­lich adressiert?


Ein Satz, der etwas versteckt

„In den nächs­ten Jah­ren könn­te eine KI die gesam­te Mensch­heit aus­lö­schen.“ Sol­che Inhal­te wer­den inzwi­schen nicht mehr nur in Sci­ence-Fic­tion Fil­men ver­brei­tet. Sie ste­hen in Zei­tungs­in­ter­views, in Anhö­run­gen vor Par­la­men­ten, in offe­nen …

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