„Wie können wir den Dritten Weltkrieg überleben?“ – Die Frage, die alles verrät

Konzentrische Ringe in Gold und Blau auf dunklem Grund, durchkreuzt von roten Spannungslinien – Sinnbild für Krieg, Angst und Untergang.

Ein Hacker öff­net Peter Thiels Geheim­zir­kel. Was die Mäch­ti­gen dort pla­nen, sagt am Ende mehr über uns als über sie – gele­sen mit Batail­le, Lacan und Spinoza.

Ein Schwei­zer Hack­ti­vist klopft an eine Tür, die es offi­zi­ell nie gab. Zwan­zig Jah­re lang stritt der Kreis mit dem unschein­ba­ren Namen „Dia­log“ sei­ne eige­ne Exis­tenz ab. Dann zog maia arson crimew Bruch­stü­cke …

Designerbaby: Wessen Wunsch lebt das Kind?

Abstrakte dunkle Grafik eines frühen Embryos aus überlappenden Zellkreisen, durchzogen von feinen Linien – Sinnbild für das Thema Designerbaby.

Über gene­ti­sche Pla­nung, das Unbe­wuss­te und die Bedeu­tung für das spä­te­re Kind

Zum ers­ten Mal haben For­schen­de ein­zel­ne Bau­stei­ne im Erb­gut mensch­li­cher Embryo­nen so genau ver­än­dert, dass eine Anwen­dung am Men­schen vor­stell­bar wird. Ein Team an der Colum­bia Uni­ver­si­ty in New York ließ die ver­än­der­ten Embryo­nen eini­ge Tage wach­sen – nur zu For­schungs­zwe­cken, nicht für eine Schwan­ger­schaft. In Deutsch­land ver­bie­tet das …

Geburt, Fortpflanzung, Tod – ist das wirklich alles?

Abstrakte Darstellung über den Sinn des Lebens – zwei feste Pole als Geburt und Tod, dazwischen fließende grüne Linien als Sinnbild für Begehren und Lebensstreben auf dunklem Hintergrund

Über einen düs­te­ren Satz von T. S. Eli­ot, das Begeh­ren und Spi­no­zas Gegenentwurf

T. S. Eli­ot lässt in sei­nem Vers­dra­ma „Sweeney Ago­nis­tes“ eine Figur einen Satz sagen, der hän­gen­bleibt. Sinn­ge­mäß: Wenn man alles weg­nimmt, blei­ben nur drei Tat­sa­chen übrig – Geburt, Fort­pflan­zung (Eli­ot spricht von Kopu­la­ti­on) und Tod. Mehr nicht. Gebo­ren wer­den, sich fort­pflan­zen, ster­ben. Das nack­te Gerüst eines Lebens.…

Immer noch etwas versäumt

Drei Knoten von links nach rechts: warm-golden und vernetzt bei Eichendorff, kühl-blau und teilweise verbunden bei Goethe, kalt und zerfallen bei Wenders – eine Bewegung ohne Ankommen.

Vom Taugenichts zu Wim Wenders – wie drei Texte zeigen, was mit uns passiert ist

Wil­helm steht allein auf dem Zug­spitz-Pla­teau im Schnee­sturm. Er hat Deutsch­land durch­quert, Men­schen getrof­fen, geliebt, wie­der ver­las­sen. Und jetzt die­ser eine Satz, der alles zusammenfasst:

„Es kam mir vor, als hät­te ich etwas ver­säumt. Als ver­säum­te ich immer noch etwas, mit jeder neu­en Bewegung.“

Das …

Shi Heng Yi und der Vater – Was ein Psychoanalytiker dazu sagt

Meister Shi Heng Yi und der Vater

Shi Heng Yi sagt, du sollst dei­nen Ava­tar los­las­sen. Der Psy­cho­ana­ly­ti­ker Jac­ques Lacan sagt: den kannst du nicht los­las­sen. Und das ist kei­ne schlech­te Nachricht.


Stell dir vor, du hast dein gan­zes Leben dar­auf gewar­tet, dass dein Vater dir ein­mal sagt: „Ich bin stolz auf dich. Du bist gut genug.“ Du hast trai­niert, gelernt, dich bewie­sen – hun­dert Lie­ge­stüt­ze, Note …

Trauma, Abstraktion und das Nicht-Darstellbare

Trauma

Das Trau­ma aus­drü­cken – wer ver­sucht hat, etwas wirk­lich Furcht­ba­res in Wor­te zu fas­sen, weiß: Es gelingt nicht voll­stän­dig. Was bleibt, wenn Spra­che und Bild ver­sa­gen? Eine Künst­le­rin und ein Psy­cho­ana­ly­ti­ker geben eine uner­war­te­te gemein­sa­me Antwort.


Der Satz einer Künstlerin nach dem Krieg

Maria Jare­ma war Male­rin und Bild­haue­rin im Polen der Nach­kriegs­zeit. Sie hat­te die deut­sche Besat­zung über­lebt, die Mas­sen­mor­de, …

Kann Vernunft die Welt retten? Warum ich trotzdem auf Spinoza setze

Vernunft Spinoza

Eine unbe­que­me Fra­ge, ob wir mit Ver­nunft wei­ter­kom­men – und ein ehr­li­cher Ver­such, sie zu beantworten.


Die Frage, die ich mir stelle

Neun Mil­lio­nen Tote im Ers­ten Welt­krieg. Fast alle Chris­ten. Fast alle Bür­ger auf­ge­klär­ter, gebil­de­ter Gesell­schaf­ten, die sich für ver­nünf­tig hiel­ten. Die Wei­ma­rer Repu­blik – kul­ti­viert, phi­lo­so­phisch ver­siert, eine der reichs­ten Kul­tu­ren der Moder­ne – brach­te das her­vor, was …

Ablenkung – warum wir dem Nachdenken über unser Leben ausweichen

Ablenkung

Ablen­kung – wir alle ken­nen sie, wir alle betrei­ben sie. Aber war­um eigent­lich? Und vor was wei­chen wir damit aus?


Die merkwürdige Zwischenzone

Die meis­ten Men­schen im moder­nen Wes­ten glau­ben nicht mehr wirk­lich an ein Jen­seits. Sie haben die alten Ver­spre­chen – Him­mel, Gericht, Erlö­sung – nicht bewusst auf­ge­ge­ben, aber sie tra­gen sie nicht mehr wirk­lich mit. Die meta­phy­si­schen Flucht­we­ge, die …

Verletzlichkeit zeigen – warum das, was wir verstecken, uns am stärksten trifft

Verletzlichkeit zeigen

Ein rus­si­sches Mär­chen, eine phi­lo­so­phi­sche Deu­tung – und eine der unbe­quems­ten Wahr­hei­ten über mensch­li­che Stär­ke: Ver­letz­lich­keit zei­gen können.


Der Unsterbliche und sein Geheimnis

In einem rus­si­schen Mär­chen lebt eine Gestalt namens Koschtsch­ei, der Unsterb­li­che. Er ist mäch­tig, gefürch­tet, unbe­sieg­bar. Kein Schwert kann ihn tref­fen, kein Feu­er ihn ver­bren­nen, kein Tod ihn zu fas­sen krie­gen. Er ent­führt jun­ge Frau­en, herrscht über …

Leben nach dem Tod – warum wir daran glauben müssen

Leben nach dem Tod

Leben nach dem Tod – eine Fra­ge, die kei­ne Gesell­schaft je los­ge­las­sen hat. Und ein Gedan­ke, der uns mehr über die Leben­den ver­rät als über die Toten.


Die Frage, die nicht verschwindet

Kei­ne Gesell­schaft ist je ohne sie aus­ge­kom­men. Im Wes­ten das Jüngs­te Gericht — der Moment, an dem jede Tat auf­ge­rech­net wird, an dem kein Wort ver­lo­ren geht und kei­ne …

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