Immer noch etwas versäumt

Drei Knoten von links nach rechts: warm-golden und vernetzt bei Eichendorff, kühl-blau und teilweise verbunden bei Goethe, kalt und zerfallen bei Wenders – eine Bewegung ohne Ankommen.

Vom Taugenichts zu Wim Wenders – wie drei Texte zeigen, was mit uns passiert ist

Wil­helm steht allein auf dem Zug­spitz-Pla­teau im Schnee­sturm. Er hat Deutsch­land durch­quert, Men­schen getrof­fen, geliebt, wie­der ver­las­sen. Und jetzt die­ser eine Satz, der alles zusammenfasst:

„Es kam mir vor, als hät­te ich etwas ver­säumt. Als ver­säum­te ich immer noch etwas, mit jeder neu­en Bewegung.“

Das …

Das Unbewusste – Lacan

Lacan Einführung

Eine Ein­füh­rung in das Den­ken eines unbe­que­men Analytikers


Ein Mann, den niemand versteht – und alle zitieren

Jac­ques Lacan ist der meist­zi­tier­te und am wenigs­ten ver­stan­de­ne Den­ker der Psy­cho­ana­ly­se nach Freud. Phi­lo­so­phen zitie­ren ihn. Film­theo­re­ti­ker zitie­ren ihn. Femi­nis­tin­nen zitie­ren ihn. Kul­tur­kri­ti­ker zitie­ren ihn. Und fast alle, die ihn zitie­ren, strei­ten dar­über, was er eigent­lich gemeint hat.

Das ist kein Zufall. …

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