Widerstand und Kollektiver Wahn

Was sind die Vor­aus­set­zun­gen für den Ein­zel­nen, um Wider­stand zu leis­ten? Was Spi­no­za, Lacan und die Geschich­te uns über die Quel­len des Wider­stands sagen


Die Frage, die selten gestellt wird

Wenn man über kol­lek­ti­ven Wahn nach­denkt, der oft im Faschis­mus geen­det hat, stellt man meis­tens eine Fra­ge: Wie konn­te das pas­sie­ren? Wie konn­te eine gan­ze Gesell­schaft mit­lau­fen, mit­ma­chen, schwei­gen – oder sich aktiv an den Hin­rich­tun­gen und Ermor­dun­gen beteiligen?

Das ist eine wich­ti­ge Fra­ge. Aber sie ist nicht die ein­zi­ge. Denn es gab auch die­je­ni­gen, die nicht mit­ge­macht haben. Die Wider­stand geleis­tet haben. Am Schluss unse­res Bei­tra­ges fin­dest du eine Übersicht.


Die ent­schei­den­de Fra­ge, die wir hier stel­len, lau­tet des­we­gen: Was hat die­se Men­schen anders gemacht? Was hat­ten sie – oder was hat­ten sie getan –, das ihnen ermög­lich­te, dem Sog zu wider­ste­hen, dem die Mehr­heit nachgab?

Die­se Fra­ge ist nicht nur his­to­risch. Sie ist heu­te so aktu­ell wie damals.


Warum der Sog so stark ist – die Diagnose

Um die Bedin­gun­gen des Wider­stands zu ver­ste­hen, muss man zunächst ver­ste­hen, war­um der Sog so stark ist. War­um fol­gen Men­schen kol­lek­ti­vem Wahn – war­um über­neh­men sie Feind­bil­der, die sie ratio­nal nie akzep­tie­ren wür­den, war­um unter­wer­fen sie sich Füh­rern, die sie in ruhi­ge­ren Zei­ten mög­li­cher­wei­se eher durch­schau­en würden?

Max Hork­hei­mer und Theo­dor W. Ador­no haben in ihrer Dia­lek­tik der Auf­klä­rung eine Ant­wort gege­ben, die bis heu­te ver­stört: Der Faschis­mus ist nicht das Gegen­teil der moder­nen Gesell­schaft – er ist ihr Pro­dukt. Die instru­men­tel­le Ver­nunft der Moder­ne, die den Men­schen zuneh­mend als Mit­tel behan­delt, hat das Sub­jekt sei­ner inne­ren Res­sour­cen beraubt. Was sie nicht befrie­di­gen konn­te – das Bedürf­nis nach Zuge­hö­rig­keit, nach Bedeu­tung, nach einem Ort in einer sinn­vol­len Geschich­te – kehrt wie­der, als kol­lek­ti­ver Rausch, als Mythos, als Ent­la­dung gegen den Feind. Das ist der kol­lek­ti­ve Wahn.

Das ängst­li­che Sub­jekt sucht Halt. Und der Faschis­mus bie­tet Halt an: eine Gemein­schaft, die kei­ne Zwei­fel kennt. Eine Ord­nung, die kei­ne Fra­gen dul­det. Einen Feind, der alle Span­nun­gen erklärt. Einen Füh­rer, der die Ver­ant­wor­tung abnimmt.

Lacan wür­de das so beschrei­ben: Das Sub­jekt ist struk­tu­rell gespal­ten – es trägt einen Man­gel in sich, eine Unvoll­stän­dig­keit, die es nicht auf­lö­sen kann. Das ist schmerz­haft. Der kol­lek­ti­ve Wahn ver­spricht, die­sen Man­gel zu fül­len: im Kol­lek­tiv auf­zu­ge­hen, das Ich in der Mas­se auf­zu­lö­sen, die Spal­tung ver­schwin­den zu las­sen. Das Begeh­ren wird auf ein Objekt gelenkt – den Feind, den Füh­rer, das Volk –, das alle Jouis­sance (Lacans Begriff für eine schmerz­haf­te Lust) zu ver­kör­pern scheint.

Spi­no­za hat den­sel­ben Mecha­nis­mus auf der Ebe­ne des Affekts beschrie­ben: Wer von Furcht gelei­tet wird, han­delt nicht aus eige­nem Ver­ste­hen her­aus. Er reagiert auf äuße­re Rei­ze, wird bewegt ohne die Ursa­chen zu ken­nen, folgt dem stärks­ten Affekt. Der pas­si­ve Affekt macht das Sub­jekt zur Masse.


Was Widerstand auf der Ebene des Subjekts ermöglicht

Die „Dia­lek­tik der Auf­klä­rung“ ist ein zutiefst pes­si­mis­ti­sches Buch. Es ana­ly­siert, wie Herr­schaft ent­steht, wie Ver­nunft sich in ihr Gegen­teil ver­kehrt, wie das Sub­jekt in der Mas­sen­ge­sell­schaft ver­schwin­det. Aber es fragt kaum: Wer hat wider­stan­den? War­um haben man­che nicht mit­ge­macht? Was hat Wider­stand mög­lich gemacht?

Hier liegt die eigent­li­che Ant­wort – und sie ist unbe­quem, weil sie kei­ne ein­fa­che Tech­nik anbietet.

Wer den Quel­len des Wider­stands nach­geht, stößt immer wie­der auf das­sel­be: Die Men­schen, die nicht mit­ge­macht haben, waren sel­ten die Mutigs­ten im heroi­schen Sin­ne. Sie waren oft die Nach­denk­lichs­ten. Die, die inne­hal­ten konn­ten. Die, die sich selbst befra­gen konn­ten, bevor sie handelten.

Han­nah Are­ndt hat das in ihrer Ana­ly­se des Pro­zes­ses gegen Adolf Eich­mann auf den Begriff gebracht: Das Böse ist banal, weil es gedan­ken­los ist. Eich­mann hat nicht nach­ge­dacht – er hat funk­tio­niert. Wer denkt, im Sin­ne von: wer wirk­lich bei sich selbst inne­hält und fragt, was hier gera­de pas­siert und was das mit mir macht – der kann nicht ein­fach mit­ma­chen. Das Den­ken selbst ist eine Form des Widerstands.

Vik­tor Frankl hat aus dem Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger her­aus beschrie­ben, was Men­schen auf­recht hielt. Nicht Stär­ke, nicht Opti­mis­mus – son­dern Sinn. Die Fähig­keit, dem eige­nen Lei­den eine Bedeu­tung zu geben, die nicht von außen dik­tiert wur­de. Die Fähig­keit, den letz­ten inne­ren Raum zu behaup­ten, den kein äuße­res Sys­tem ganz fül­len kann. Das ist spi­no­za­nisch in sei­nem Kern: Der Mensch, der ver­steht, was ihn bewegt, behält eine Form von Frei­heit, die rein äuße­re Gewalt nicht voll­stän­dig besei­ti­gen kann.

Spi­no­za selbst wür­de sagen: Der Unter­schied zwi­schen dem mit­rei­ßen­den und dem wider­ste­hen­den Sub­jekt liegt nicht in Wil­lens­kraft oder Mut – er liegt im Ver­hält­nis zu den eige­nen Affek­ten. Wer die Ursa­chen sei­ner Angst ver­steht, ist weni­ger anfäl­lig für kol­lek­ti­ve Angst-Mani­pu­la­ti­on. Und er wird auch dem kol­lek­ti­ven Wahn nicht unter­lie­gen. Wer weiß, war­um er Zustim­mung braucht, war­um er Zuge­hö­rig­keit sucht, war­um bestimm­te Feind­bil­der ihn beru­hi­gen – der hat eine Distanz zu die­sen Impul­sen, die etwas ermög­licht, was Spi­no­za akti­ven Affekt nennt: Han­deln aus Ver­ste­hen statt aus blin­der Reaktion.

Lacan fügt eine ent­schei­den­de Ergän­zung hin­zu: Wider­stand setzt vor­aus, dass das Sub­jekt sei­ne eige­ne Gespal­ten­heit aus­hal­ten kann. Wer den Man­gel in sich nicht erträgt – wer drin­gend einen gro­ßen Ande­ren braucht, der Ein­heit, Klar­heit und Voll­stän­dig­keit ver­spricht –, der ist beson­ders anfäl­lig. Wer gelernt hat, mit der Unvoll­stän­dig­keit zu leben, wer nicht auf einen Erlö­ser war­tet, der das Ich vom Zwei­fel befreit – der braucht den kol­lek­ti­ven Wahn weni­ger. Die Tole­ranz für Spal­tung, für Wider­spruch, für das Nicht-Wis­sen ist eine Schutzfähigkeit.


Was Widerstand nicht ist

Hier ist eine wich­ti­ge Unter­schei­dung nötig, die oft über­se­hen wird.

Wider­stand ist nicht das­sel­be wie Unemp­find­lich­keit. Die Men­schen, die wider­stands­fä­hig waren, haben nicht weni­ger gefühlt als ande­re – sie haben oft mehr gefühlt. Bon­hoef­fer war vor sei­ner Hin­rich­tung sicher nicht nur „ruhig und gefasst“, wie es kol­por­tiert wird. Die Mit­glie­der der Wei­ßen Rose hat­ten auch Angst. Die Men­schen, die Juden ver­steck­ten, wuss­ten genau, was auf dem Spiel stand.

Wider­stand ent­steht nicht dar­aus, dass man kei­ne Angst hat. Er ent­steht dar­aus, dass man die Angst kennt – und trotz­dem aus einem tie­fe­ren Antrieb her­aus han­delt. Spi­no­za nennt die­sen tie­fe­ren Antrieb den Cona­tus: das Stre­ben des Wesens, in sei­ner eige­nen Natur zu ver­har­ren, sich zu ent­fal­ten, das zu sein, was man wirk­lich ist. Wenn die­ser Antrieb stark genug ist – wenn das Sub­jekt einen kla­ren Kern hat, von dem es weiß, was es ist und was es nicht tut –, dann kann er stär­ker sein als die Angst.

Wider­stand ist auch nicht das­sel­be wie Ein­zel­kämp­fer­tum. Die meis­ten For­men des his­to­ri­schen Wider­stands waren ein­ge­bet­tet in Bezie­hun­gen. In Gemein­schaf­ten. In kon­kre­te mensch­li­che Ver­bin­dun­gen. Die däni­sche Gesell­schaft hat Juden nicht geret­tet, weil die Dänen beson­ders hel­den­haft waren – sie haben es getan, weil Juden für sie kei­ne abs­trak­ten Feind­bil­der waren, son­dern kon­kre­te Nach­barn. Der Ande­re hat­te ein Gesicht. Und das macht den ent­schei­den­den Unterschied.


Was organisierter Widerstand braucht – und worin er scheitert

Die schwie­rigs­te Fra­ge ist die nach dem kol­lek­ti­ven Wider­stand. Denn hier lau­ert eine Fal­le, die vie­le Wider­stands­be­we­gun­gen in die Irre geführt hat.

Wer gegen kol­lek­ti­ven Wahn kämpft, ist ver­sucht, die­sel­ben Mit­tel zu benut­zen: einen star­ken Füh­rer, ein kla­res Feind­bild, eine Gemein­schaft, die kei­ne inne­ren Wider­sprü­che dul­det. Die Bewe­gung, die kämpft wie das, woge­gen sie kämpft, repro­du­ziert genau das Pro­blem, das sie lösen will. Sie ist dann nicht Gegen­bild des Faschis­mus – sie ist sei­ne Spiegelung.

Was wäre das wirk­li­che Gegen­bild? Eine Form von Gemein­schaft, die Dif­fe­renz aus­hält. Die den Wider­spruch nicht als Bedro­hung begreift, son­dern als Teil ihrer Stär­ke. Die ihre Mit­glie­der nicht durch Feind­schaft zusam­men­hält, son­dern durch gemein­sa­mes Ver­ste­hen und gemein­sa­me Wer­te. Die auf Ver­stän­di­gung setzt statt auf Unterwerfung.

Das ist schwer zu orga­ni­sie­ren. Es ist lang­sa­mer. Es ist weni­ger spek­ta­ku­lär. Aber es ist das Ein­zi­ge, das wirk­lich trägt.

Spi­no­za hat dafür einen Begriff: die Gemein­schaft der Ver­nünf­ti­gen – Men­schen, die durch gemein­sa­mes Ver­ste­hen ver­bun­den sind, nicht durch einen gemein­sa­men Feind. Das ist kei­ne idea­lis­ti­sche Uto­pie. Es ist eine kon­kre­te poli­ti­sche Pra­xis: Men­schen zusam­men­brin­gen nicht durch das, was sie has­sen, son­dern durch das, was sie sehen und verstehen.


Was bleibt – eine Antwort, die keine einfache ist

Die Fra­ge nach den Bedin­gun­gen des Wider­stands hat kei­ne ein­fa­che Ant­wort. Es gibt kei­ne Tech­nik, kei­ne Metho­de, kei­ne Garan­tie. Was es gibt, sind Vor­aus­set­zun­gen – auf der Ebe­ne des Sub­jekts und auf der Ebe­ne der Gemeinschaft.

Auf der Ebe­ne des Sub­jekts: die Fähig­keit inne­zu­hal­ten. Die eige­nen Affek­te zu ken­nen – nicht zu unter­drü­cken, son­dern zu ver­ste­hen. Die Spal­tung aus­zu­hal­ten, den Man­gel zu ertra­gen, nicht auf einen Erlö­ser zu war­ten. Einen inne­ren Kern zu haben, der nicht von außen defi­niert wer­den kann.

Auf der Ebe­ne der Gemein­schaft: die Fähig­keit, durch Ver­ste­hen ver­bun­den zu sein statt durch Feind­schaft. Kon­kre­te mensch­li­che Ver­bin­dun­gen zu pfle­gen, in denen der Ande­re ein Gesicht hat. Insti­tu­tio­nen zu stär­ken, die Dif­fe­renz aus­hal­ten und Ver­stän­di­gung ermöglichen.

Das ist kei­ne Garan­tie gegen kol­lek­ti­ven Wahn. Aber es sind die ein­zi­gen Mit­tel, die ihm wirk­lich etwas ent­ge­gen­set­zen – weil sie an der Wur­zel anset­zen: nicht am Sym­ptom, son­dern an dem, was das Sub­jekt anfäl­lig macht.

Ador­no und Hork­hei­mer haben die Dia­gno­se gestellt. Spi­no­za und Lacan zei­gen, wo die Ant­wort lie­gen könn­te. Nicht in der Ver­nei­nung der Angst – son­dern in einem ande­ren Ver­hält­nis zu ihr.


Die Fra­ge ist nicht, ob du Angst hast. Die Fra­ge ist, ob du weißt, war­um – und ob du aus einem tie­fe­ren Ort in dir her­aus han­deln kannst als aus die­ser Angst. Das ist der Aus­gangs­punkt von allem, was Wider­stand hei­ßen kann.


Widerstand gegen die NS‑Diktatur

Der Wider­stand gegen die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Dik­ta­tur war viel­fäl­tig, mutig und oft lebens­ge­fähr­lich. Er kam aus ganz unter­schied­li­chen Tei­len der Gesell­schaft – von poli­ti­schen Par­tei­en über Kir­chen, Stu­die­ren­de, Mili­tär­an­ge­hö­ri­ge bis hin zu ein­zel­nen Men­schen, die aus Gewis­sens­grün­den han­del­ten. Trotz der mas­si­ven Repres­sio­nen des Regimes ent­stan­den zahl­rei­che Netz­wer­ke, die auf ihre Wei­se ver­such­ten, Unrecht zu benen­nen, Men­schen zu schüt­zen oder Hit­ler zu stürzen.

Poli­ti­sche Par­tei­en wie die KPD und die SPD orga­ni­sier­ten früh gehei­me Struk­tu­ren, ver­brei­te­ten ille­ga­le Schrif­ten und arbei­te­ten aus dem Exil wei­ter. Auch kirch­li­che Grup­pen, etwa die Beken­nen­de Kir­che oder ein­zel­ne katho­li­sche Pries­ter (z.B. Bern­hard Lich­ten­berg oder Cle­mens August Graf von Galen) , wider­setz­ten sich der Gleich­schal­tung und hal­fen Verfolgten.

Zu den bekann­tes­ten zivi­len Wider­stands­grup­pen gehö­ren die Wei­ße Rose, deren Flug­blät­ter mutig zum Wider­stand auf­rie­fen, sowie der Krei­sau­er Kreis, der Plä­ne für ein demo­kra­ti­sches Deutsch­land nach Hit­ler ent­wi­ckel­te. Netz­wer­ke wie die Rote Kapel­le sam­mel­ten Infor­ma­tio­nen, hal­fen Ver­folg­ten und unter­stütz­ten die Alliierten.

Auch im Mili­tär for­mier­te sich Wider­stand. Offi­zie­re wie Lud­wig Beck, Hans Oster oder Wil­helm Cana­ris ver­such­ten, Hit­lers Kurs zu stop­pen. Der bekann­tes­te Umsturz­ver­such war das Atten­tat vom 20. Juli 1944 um Claus Schenk Graf von Stauf­fen­berg.

Neben die­sen Grup­pen gab es zahl­rei­che Ein­zel­per­so­nen, die aus mora­li­scher Über­zeu­gung han­del­ten – etwa Georg Elser, der 1939 ein Atten­tat auf Hit­ler plan­te, oder Men­schen, die Juden ver­steck­ten, Infor­ma­tio­nen wei­ter­ga­ben oder klei­ne Akte des zivi­len Unge­hor­sams wagten.

Der Wider­stand war nie eine ein­heit­li­che Bewe­gung. Doch gemein­sam zei­gen die­se Men­schen und Grup­pen, dass selbst in einer tota­li­tä­ren Dik­ta­tur Mut, Mensch­lich­keit und Gewis­sen ihren Platz behaup­ten können.

Die­ser Bei­trag bezieht sich auf: Max Hork­hei­mer und Theo­dor W. Ador­no, Dia­lek­tik der Auf­klä­rung (1944). Han­nah Are­ndt, Eich­mann in Jeru­sa­lem (1963). Vik­tor Frankl, Trotz­dem Ja zum Leben sagen (1946). Baruch de Spi­no­za (1632–1677), Ethi­ca ordi­ne geo­me­tri­co demons­tra­ta. Jac­ques Lacan (1901–1981), Semi­na­re. Die genann­ten Autoren die­nen als Bezugs­punk­te – im Mit­tel­punkt ste­hen Spi­no­za und Lacan als die phi­lo­so­phi­schen Grund­la­gen die­ses Blogs.

Schreibe einen Kommentar

TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste