Spieltrieb und Realitätsverlust
Wenn ich mir die heutigen Nachrichten zu Gemüte führe und von den 500 Millionen Euro höre, die irgend jemand bei der KfW “aus Versehen” an die pleite gegangene Bank “Lehman Brothers” überwiesen hat – dann fallen mir spontan ein paar Prinzipien ein, die in der Pädagogischen Psychologie oder Erziehungspsychologie eine Rolle spielen: die Lust am Spielen und die Konsequenz, die auf eine bestimmte Handlung erfolgt oder nicht erfolgt. So wird ja an den Schulen für den Unterricht immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, mehr Spiel und Kreativität – z.B. durch erweiterten Sportunterricht, durch Musizieren und Malen usw. – einzuführen. Denn man hat festgestellt: das bringt mehr Spaß und Motivation, und so lassen sich auch die anderen, drögen Inhalte besser vermitteln und lernen. Das gilt für alle Altersstufen – für die ganz Kleinen an den Grundschulen, aber auch für die Älteren an den Gesamtschulen oder Gymnasien. Die andere Geschichte ist die mit der Konsequenz: wenn ein Lehrer inkonsequentes Verhalten zeigt, dann wird er sofort von den Schülern nicht mehr ernst genommen, und er kann im Grunde genommen einpacken. “Ab nach Hause!” müßte man einem solchen Pädagogen zurecht zurufen. Beruf verfehlt. (weiterlesen…)


